Ich bin Nadine

Expertin für den inneren Neustart von Frauen ab 40.

Ich weiß, wie es sich anfühlt, wenn äußere Veränderungen nicht ausreichen. Wenn du neu anfängst und dein altes Leben dich trotzdem einholt.

Manchmal ist das eine eigene Entscheidung. Manchmal kommt der Umbruch ohne Ankündigung – durch Wechseljahre, eine Diagnose, neue Verantwortung für andere. In beiden Fällen gilt dasselbe: Das Außen hat sich verändert. Das innere System noch nicht.

Genau das ist mein Thema und mein System.

Als Diplom-Oecotrophologin und zertifizierte Ernährungsberaterin (VDOe) arbeite ich seit über 20 Jahren mit den physiologischen und psychologischen Mechanismen hinter Stress, Essverhalten, Schlaf und Energie.

15 Jahre habe ich eine eigene Praxis für Ernährungstherapie und -psychologie geführt und Frauen in unterschiedlichsten Lebenssituationen begleitet.

Was ich dabei immer wieder erlebt habe: Klassische Einzellösungen reichen nicht. Echte Stabilität entsteht nur, wenn das gesamte System betrachtet wird.

Mein Wendepunkt

Viele äußere Neuanfänge lagen hinter mir: berufliche Wechsel, Umzüge, Beziehungen, die scheiterten und immer wieder die Hoffnung, dass es diesmal anders wird.

Doch egal, wo ich neu startete, mein altes Leben holte mich ein. Der ersehnte Neubeginn fühlte sich schnell wieder vertraut,
schwer und unverändert an.

Ich begann zu glauben, dass ich selbst das Problem bin – bis ein Verlust mein Leben zum Stillstand brachte.

Nach dem Tod meiner Hündin Piper verlor ich den Halt. Der monatelange Kampf, die endlosen Recherchen, die schlaflosen Nächte an ihrer Seite und am Ende die schwerste Entscheidung meines Lebens hatten mich innerlich ausgezehrt.

Innerhalb weniger Wochen verlor ich stark an Gewicht, aß und trank kaum noch und funktionierte nur noch äußerlich.

Mein Körper begann zu zeigen, was meine Seele längst nicht mehr tragen konnte: Erschöpfung, Leere, Schuldgefühle und eine tiefe Sinnfrage bestimmten meinen Alltag.

Ich war an einem Punkt angekommen, an dem ich nicht mehr wusste, wie Leben sich überhaupt noch anfühlen soll.

Manchmal kommt Hilfe in Fellform.

Als mich der Tierschutz anrief, war ich noch in tiefer Trauer um meine Seelenhündin Piper.

Sie fragten, ob ich die erkrankte und ängstliche Candy aufnehmen könnte, die in ihrer bisherigen Pflegestelle aufgrund ihrer Krankheit nicht mehr bleiben konnte und für die es nirgendwo sonst einen Platz gab.

Ich zögerte. Eigentlich wollte ich keinen Hund mehr und war emotional noch nicht bereit. Nichts und niemand konnte meinen Piperbär ersetzen.

Aber wie es manchmal im Leben ist, konnte ich nicht Nein sagen. So kam die kleine Maus zunächst als Pflegehund zu mir … und blieb dann für immer.

Es war eine Begegnung, die uns beide gerettet hat.

Sie brauchte mich und ich wollte aus Dankbarkeit für meine Seelenhündin Piper etwas zurückgeben.

Sie erinnerte mich an die einfachen Freuden, daran, dass es weitergeht, und dass Leben wieder möglich ist, auch wenn der Weg dorthin nicht immer gerade verläuft.

Und ja – sie war (und ist) ein kleiner Filou.

Heute ist Candy meine tägliche Begleiterin und stille Coachin.

Sie zeigt mir, wie wichtig es ist, im Moment zu leben, für Bewegung zu sorgen, Grenzen zu setzen und Pausen zu genießen.

Und genau diese Werte fließen in meine Arbeit mit meinen Kundinnen ein.

Denn wie sie habe auch ich gelernt:
Neuanfänge können mitten in der größten Dunkelheit beginnen und etwas Wunderschönes wachsen lassen.

Heute weiß ich: Meine Piper hat Candy zu mir geschickt, damit ich wieder ins Leben finde und glücklich bin.

Was sich dadurch beruflich bei mir verändert hat

In dieser Zeit hat sich nicht nur mein privates Leben verändert, sondern ich habe auch meine berufliche Arbeit grundlegend hinterfragt.

Ich habe immer deutlicher gespürt, dass ich in meiner Praxis zwar unterstütze, aber häufig nur die Oberfläche erreiche.
Dadurch war es zwar möglich, Symptome zu lindern – nicht jedoch die tieferliegenden Ursachen im gesamten System.

Viele Themen wiederholten sich: Stress, Essverhalten, Erschöpfung, Überforderung.
Und ich konnte sehen, dass klassische Ernährungsempfehlungen allein nicht ausreichen, um echte Stabilität im gesamten System aufzubauen.

Hinzu kamen die strukturellen Rahmenbedingungen im Versorgungssystem – begrenzte Sitzungsanzahl, eingeschränkte Kostenübernahme und klare Vorgaben in der Umsetzung.

Genau an diesem Punkt entstand mein Wendepunkt. Mit dem Verlust von Piper und dem Neuanfang mit Candy wurde mir klar, dass auch ich einen neuen Weg gehen muss.

Ich habe meine Praxisarbeit schließlich losgelassen, obwohl sie viele Jahre Teil meines Lebens war. Nicht weil ich meine Arbeit nicht liebte, sondern aus dem klaren Gefühl heraus, dass ich tiefer gehen möchte.

Mit 45 Jahren habe ich neu angefangen und aus über 20 Jahren Erfahrung mein eigenes Konzept für nachhaltige Veränderung entwickelt. Ein System, das nicht nur Symptome begleitet, sondern Körper, Kopf und Verhalten gleichzeitig neu ausrichtet.

DU BEGINNST GANZ NEU ist dieses System.


Piper


Candy

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